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Bericht aus dem Kronberger Boten vom 07. September 2017

Mit den Sängern nach Belgien

Kronberg (kb) – Ein Bus voll mit gut gelaunten Kronberger Sängern, Gästen und Fans
war am vergangenen Wochenende unterwegs nach Belgien.
Mechelen, eine sehr schöne alte Stadt, gelegen zwischen Brüssel und Antwerpen war das Ziel.
Der Sangesbruder Alfred Vogt hat hier viele Jahre gearbeitet und schwärmte den Sängern
des Männergesangverein 1860 Kronberg von den vielen touristischen Möglichkeiten und der
Gastfreundlichkeit der Belgier vor. Also wurde diese Fahrt gut von ihm organisiert.

Und die Busladung von 46 Teilnehmern konnte sich selbst davon überzeugen.
Am Freitag ging es morgens am Berliner Platz mit dem Lied „Komm mit auf die Reise“ los.
Im Hohen Venn, einem Hochmoor in Belgien wurde Rast gemacht. Auf den mitgebrachten
Tischen und Bänken fanden 15 Kringel Fleischwurst, ein großes Glas Gurken, Käse und

Weintrauben in hungrigen Mägen ihr Ende. Der Sekt und das Bier förderten die Stimmung.

Das mitgebrachte Wasser blieb in den Flaschen.


Weiter geht die Fahrt zum Zielort Mechelen. Nach dem Bezug des Hotels wurde die Kathedrale
besucht und ihr 96 Meter hoher Glockenturm bestiegen. Nach einer Stadtbesichtigung
rundete in typisches belgisches Abendessen den gelungenen Start des ersten Reisetages ab.


Am Samstagvormittag stand eine Bootsfahrt an, bei der die Sänger auf dem Wasser und am
Anleger einen Eindruck ihrer Sangeskunst der örtlichen Bevölkerung zum Besten gaben.
Nach einem Bummel über den „Groten Markt“ und Einkauf von frischen belgischen Pralinen,
mussten noch einige Pommes Frites den Weg ihrer Bestimmung gehen, dann fuhr der Bus
nach Brüssel. Die Stadtbesichtigung zu Fuß und mit Bus war sehr informativ und kurzweilig.
Erneut fand der Abend seinen Abschluss in einer Gaststätte mit jungen männlichen Bedienungen, die die von den Kronberger Sängern gesungenen Lieder für ihre tanz- und artistischen Vorführungen nutzten. Ein großer Spaß für alle!


Am Sonntag stand eine große Hafenrundfahrt in Antwerpen auf dem vielseitigen Programm.
Schon ging es wieder in Richtung Heimat. In Koblenz wurde noch einmal eingekehrt und bei
Wein, Bier und gutem Essen der schönen Fahrt gedacht. Ein letztes Lied vor dem Bus und der
Dank an den Organisator, dann ging es ab nach Kronberg. Bei der Fahrt durch die Nacht, beseelt von den vielen schönen Eindrücken, fanden die Bitten nach Unterstützung des Männergesangvereins als förderndes Mitglied viele offene Ohren. Nun hat der Verein sechs neue Mitglieder. Da kommt die Lust auf, in der nächsten Woche gleich noch einmal eine so tolle Fahrt zu wagen.

 

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Bericht aus dem Kronberger Boten vom 13. Juli 2017


Super Stimmung im Recepturhof mit Gänsehautfeeling

Kronberg (mw) – Die Sänger des Männergesangverein 1860 (MGV) hatten Familie, Freunde, aber auch Gäste eingeladen, mit ihnen im Recepturhof gemeinsam zu singen und zu feiern. Der Chor unter Leitung des Vizedirigenten Jürgen Link bot eine Auswahl von ganz unterschiedlichen Stücken: Los ging‘s mit „Wer will hier mit uns fröhlich sein“, „der Abendfrieden“ oder „Erhebet die Gläser“. Natürlich durfte auch die Taunushymne „Du mein Taunus“ nicht fehlen.
Tradition bei diesem Sommerfest des Männergesangvereins ist, dass die Männer und Sangesfrauen ihre Gäste aufs Beste bewirten. Neben Steaks, echten Thüringer Würstchen und Kartoffelsalat lockt jedes Jahr ein Kuchenbuffet mit selbst gebackenem Kuchen. Ebenfalls Tradition ist, dass der Kronberger Musikverein die Sänger musikalisch unterstützt. Auf diese Weise ist der Recepturhof bereits zum Frühschoppen gut besucht.

Eine schöne Überraschung war im Anschluss der Auftritt der 1. Kronberger Laienspielschar, die sich der Pflege der Kronberger Mundart angenommen hat. Doch damit war das Programm noch lange nicht zu Ende: Auch der gemischte Chor der Sängervereinigung 1861 Oberhöchstadt namens „Cantiamo“ besuchte seine Freunde im Stadtteil Kronberg und brachte ebenfalls eine Kostprobe seines Könnens zu Gehör.

 

Was zuvor jedoch keiner wusste: am frühen Nachmittag sollten ungeplant schließlich über 60 Sänger gemeinsam im Recepturhof Lieder wie „Bajazzo“ oder „Aus der Traube in die Tonne“ singen. „Das war eine super Stimmung hier mit Gänsehautfeeling bei Sängern und bei Gästen“, freut sich der erste Vorsitzende des MGV, Günter Müller. Beteiligt an diesem spontanen Auftritt waren neben dem MGV Eschborner Sängerfreunde, der Mag‘scher Männerchor aus Bommersheim und der Falkensteiner Männergesangverein.

 

„Das wollen wir nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen“, so Müller, der trotz der rundum gelungenen Veranstaltung und ausgelassenen Stimmung an diesem Tag nicht unerwähnt ließ, dass der Verein weiter „dringend nach neuen und vor allem jüngeren Mitstreitern sucht. Heute haben wir gerade mal noch 23 aktive Sänger.“ Wer also Spaß und Freude am Singen hat, kann sich auf der Homepage unter www.mgv-1860 kronberg.de weiter informieren oder bei den Proben, immer donnerstags in der Stadthalle von 20 bis 22 Uhr vorbeischauen. Und ab August sogleich, zusammen mit dem neuen Dirigenten Johannes Lieberknecht,
„frischen Wind“ in den Kronberger Traditionschor bringen.


Am Sommerfestabend sorgte Alleinunterhalter Rolf Best dafür, dass der gesanglichen
Einstimmung des Männergesangvereins 1860 „Wer will hier mit uns fröhlich sein!“
am Vormittag bis in die Abendstunden viele Gäste gerne folgten.

 

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Bericht aus dem Kronberger Boten vom 15. März 2017

MGV 1860 sucht nach Sangesbrüdern und neuen Ideen

Kronberg (pu) – Der Männergesangverein 1860 Kronberg (MGV) blickt inzwischen auf ein 157-jähriges Bestehen zurück, allerdings trüben vor einiger Zeit bekannt gewordene Zukunftssorgen die Aussichten. Umso bedeutsamer war es, im Verlauf der jüngsten Jahreshauptversammlung ein Zeichen der Konstanz zu setzen mit einer reibungslos und rasch über die Bühne gehenden Vorstandswahl. Dem seit sechs Jahren als Vorsitzenden fungierenden Günter Müller wurde dabei ebenso für weitere zwei Jahre einstimmig das Vertrauen ausgesprochen wie den beiden stellvertretenden Vorsitzenden Rüdiger Löhr und Christian Bettenbühl sowie Schatzmeister Hans-Joachim Böhm. Dagegen erklärte zum großen Bedauern vieler Mitglieder eines der Urgesteine, der seit 1976 zum Verein zählende und seit über 40 Jahren als Schriftführer fungierende Henning Vollack, das Ende seiner langjährigen Vorstandszeit. Mit Vizedirigent Jürgen Link stand eine weitere feste Vereinsgröße als Nachfolger parat. Wegen des anstehenden Wegzugs von Thorsten Bachert gab es ferner bei den Beisitzern eine Veränderung: das neue Beisitzer-Duo bilden Matthias Scheller und Alfred Vogt.

Blick für andere

Ein Zeichen der Verbundenheit setzte der Verein mit der Übergabe eines Spendenschecks an den Förderverein der Ökumenischen Diakonie Kronberg, nachdem im Vorfeld des erfolgreichen letztjährigen Adventskonzerts in der Johanniskirche die Entscheidung gefallen war, dessen Einnahmen zu spenden. Letztendlich blieben nach Abzug der Kosten 300 Euro übrig, die spontan von einem Mitglied auf 400 Euro aufgestockt wurden. Die Freude beim Förderverein war dementsprechend groß. Neben dessen Vorsitzenden Wilhelm Kreß sowie Schriftführer und Zuständigen für die Öffentlichkeitsarbeit Claus Harbers nahm sich Uwe Wendt als Schatzmeister sowie Kirchenvorstandsmitglied der evangelischen Gemeinde St. Johann Zeit zur persönlichen Entgegennahme der Spende. Kreß und Wendt gaben einen kurzen Einblick in die wichtige Arbeit des Fördervereins, der vorrangig seine Aufgabe darin sieht, die 1990 gegründete Ökumenische Diakoniestation Kronberg und Steinbach, deren Träger die evangelische Kirchengemeinde St. Johann ist, finanziell bei der ambulanten Alten- und Krankenpflege zu unterstützen, „damit Pflege menschlich bleibt“. Dazu gehört unter anderem auch Hilfe bei der Personalförderung und -anwerbung oder Beschaffung bezahlbarer Wohnungen. Angesichts des leer gefegten Personal- und Wohnungsmarktes keine leichte Aufgabe. Bürgermeister a.D. Wilhelm Kreß nutzte daher die Gelegenheit zur Werbung für „das Erfolgsmodell“, weitere Mitstreiter, Spender und Hinweise auf bezahlbaren Wohnraum seien mehr als willkommen, schließlich gelte es, den vom Medizinischen Dienst attestierten hohen Qualitätsstandard – allein in den letzten sechs Jahren gab es ausschließlich Noten zwischen 1,0 und 1,2 – konsequent zu wahren.

Neue Wege

Von unverdrossenen Bemühungen und Beschreiten neuer Wege zwecks Mitgliederaufstockung kann der MGV um Digigent Elmar Kolle ebenfalls ein Liedchen singen. Wohlwissend um den vielerorts zu beobachtenden Überlebenskampf von Männergesangvereinen wollen die Kronberger die Flinte dennoch nicht ins Korn werfen. Das Ergebnis der bisherigen publikumswirksamen Maßnahmen fiel allerdings ernüchternd aus, da beispielsweise weder ein Kinospot noch der Ausbau des Netzwerks, Flyer, die Modernisierung des Liedguts, die optimierte Pflege des Internetauftritts oder Auftritte bei anderen Veranstaltungen den erhofften durchschlagenden Erfolg brachten. „Ein gewonnenes Mitglied aus dem Verein heraus und ein neues Mitglied sind eine magere Ausbeute“, brachte es Vorsitzender Günter Müller selbstkritisch auf den Punkt. „Wir haben nach wie vor schwierige Zeiten vor uns!“

Rück-und Ausblick

Wie aus dem unterhaltsam-humorvollen Jahresrückblick des scheidenden Schriftführers Henning Vollack hervorging, sind unter den insgesamt 130 Mitgliedern lediglich 25 aktive Sänger. Von den zwölf öffentlichen letztjährigen Auftritten schlugen das erstmals durchgeführte Adventskonzert, der Besuch beim Kellerfest des MGV Falkenstein oder das unter Beteiligung von mehr musikalischen Freunden aus der Nachbarschaft durchgeführte Grillfest besonders positiv zu Buche während der abgesagte Ausflug nach Stuttgart wegen zu geringer Teilnehmerzahl oder die 4-Bänke-Wanderung Fragezeichen aufwarfen. „Ich vermute, von dem ursprünglichen Konzept einer gemeinsamen Bänkewanderung der Kronberger Vereine werden wir uns wohl verabschieden müssen“, konstatierte Müller. Der MGV selbst will nochmals einen Versuch unternehmen, die Wanderung erfolgreicher zu gestalten. Des Weiteren sollen sämtliche traditionellen Veranstaltungen beibehalten werden, ferner sind unter anderem ein Wochenendausflug nach Mechelen in Belgien, die Teilnahmen am Jubiläum des Gesangvereins Eschborn und des Kellerfestes in Falkenstein vorgesehen. Ebenfalls ganz oben auf der Agenda stehen der intensive Erfahrungsaustausch mit anderen Vereinen und dem Sängerkreis Hochtaunus, Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des Vereins und das Wiederaufleben des zuletzt vernachläsigten Liedausschusses.

Nach Ende der Veranstaltung blieben die Sänger in trauter Runde zum traditionellen Wurstessen zusammen. Gesucht werden Männer jeden Alters, die gerne in Gemeinschaft singen wollen. Die Singstunde, zu der Interessierte gerne einfach vorbeischauen können, ist donnerstags um 20 Uhr in der Stadthalle.

 

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Bericht aus der Taunuszeitung von unserem Grillfest am 11.07.2015

Gesang, Gemeinschaft und Geselligkeit

13.07.2015 Von Xenia Schein

Die Sänger des Männergesangvereins 1860 Kronberg feierten gemeinsam

mit anderen Chören und vielen Gästen ihr musikalisches Grillfest im Rezepturhof.

Beim gemeinsamen Singen war jede Stimme gefragt. 

 

Foto: Jochen Reichwein

 
„Um die Zeit war hier sonst noch nie so viel los“; Günther Müller, Vorsitzender des

Männergesangvereins, ist schon kurz nach Beginn sehr zufrieden mit der Veranstaltung

im Rezepturhof.

Bereits um zwölf Uhr ist jeder Platz im gemütlichen Innenhof besetzt, Familien mit

Kindern nutzen auch die Treppenaufgänge zum Sitzen und genießen die fröhliche

Frühschoppenatmosphäre mit musikalischer Untermalung vom Kronberger Musikverein,

dem Männergesangverein und den befreundeten Chören.

 

Später können die Gäste dann nicht mehr einfach nur zuhören, Mitarbeit ist gefragt:

Günther Müller und seine Kollegen haben Liederbücher ausgelegt und laden im

Wechsel mit Alleinunterhalter „Schlager-Rolf“ zum gemeinsamen Singen ein.

Die freie Gestaltung kommt gut an, insbesondere in ihrer Vielfalt; da sind Schlager

ebenso im Programm wie englischsprachige Klassiker, „Down by the Riverside“

zum Beispiel oder „Matilda“. Bekannte Volkslieder wecken beim Publikum Erinnerungen,

andere Stücke Fernweh: „Mendocino“ oder „Eviva Espana“ klingt durch den Recepturhof.


Der Männergesangverein hat zur Verstärkung noch fünf weitere Chöre eingeladen:

Die Laienspielschar ist dabei, der Gesangverein Eschborn, MGV Falkenstein, die Sängervereinigung Oberhöchstadt und der Männergesangverein Oberhausen/Kirn aus der Pfalz.


An Freunden und Förderern mangelt es dem Verein nicht, insgesamt unterstützen 136 Mitglieder seine Arbeit, aber: „Wir brauchen vor allen Dingen Sänger“, sagt Vorsitzender Müller. Über 24 aktive Sänger verfügt der Männergesangverein derzeit, zwei kamen kürzlich noch dazu.


Der Verein bemüht sich sehr, jüngst organisierten die Mitglieder eine Wochenendfahrt nach Bamberg und konnten so auch wieder Fördermitglieder für ihre Sache gewinnen; bei den Sängern fehlt allerdings immer noch Nachwuchs. Den Altersschnitt würde Müller gern ein wenig senken und mehr Männer im mittleren Alter aufnehmen.


So dient denn zusätzlich das große Fest, auch Abschluss der Thälerkerb mit dem Thälerkerbeverein, dazu, den Verein bekannter zu machen. Man denkt zudem über neue Wege der Mitgliedergewinnung nach: Im Herbst soll eine Kinowerbeaktion starten, generell möchten sich die Vereinsmitglieder verstärkt über neue Medien an potenzielle Interessenten wenden.


Jetzt wird aber erst einmal gefeiert. „Wir haben kein festes Programm, jeder singt, wie er lustig ist“, sagte Günther Müller zu Beginn – und lustig ist es den ganzen Tag über.


Wer nicht nur feiern, sondern sich auch aktiv beteiligen möchte: Die Proben des Gesangvereins finden immer donnerstags um 20 Uhr in der Stadthalle statt. Wer Interesse hat, sollte mal reinschauen.   Weitere Infos auf www.mgv-1860-kronberg.de im Internet.

 

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Bericht aus dem Kronberger Boten über unsere 2-Tagesfahrt nach Bamberg

Männergesangverein mit Freunden zu Besuch in Bamberg


Kronberg (kb) – Pünktlich um 8 Uhr am Freitagmorgen fuhr der Bus mit den Sängern des Männergesangverein 1860 Kronberg,mit deren Ehepartnern und einigen Gästen am Berliner Platz los. Auf einem Rastplatz an der Autobahn wurden munter geschmaust, sodass sich die Sänger und ihre Gäste schon mal kennen lernten. Ein passendes Lied, „Komm mit auf die Reise“ wurde angestimmt und weiter führte die Reise nach Kitzingen an den Main.


Nach informativer Führung durch die schöne alte Stadt war noch etwas Zeit, um über das „Promenadenfest“ mit seinen vielen Weinständen zu ziehen. Fröhlich beschwingt ging es nun nach Waischenfeld in die Fränkische Schweiz ins Hotel zur Post. Hier wartete schon ein ausgiebiges 3-Gänge-Menü auf die erschöpften Reisenden.


Am Samstag ging es zeitig nach Bamberg, dem eigentlichen Ziel der Reise. Eine ausführliche Stadtführung und am Nachmittag, für die ganz unermüdlichen, eine geführte Tour unter die Erde, in die Stollen von Bamberg. Schön kühl war es mit 8 Grad Celsius aber auch trocken, hatten die Sänger doch am Samstag das schlechteste Wetter ihrer Fahrt. Auch ein schweres Gewitter am Abend konnte die Stimmung und die Brauereiführung in den „drei Kronen“ in Memmelsdorf nicht trüben. Bei Rauch- und Kellerbier, nebst einigen Liedern verbrachte die Busladung fröhlicher Menschen einen sehr schönen Abend, bevor es erneut in die „Fränkische Schweiz“ zum kurzen Schlafen ging.Am Sonntag fuhr die Reisegesellschaft erneut früh nach Bamberg, denn eine Hafenrundfahrt, entlang von „Klein Venedig“ stand auf dem Programm. Das Wetter war herrlich und die Stimmung unter den Reisenden konnte nicht besser sein. Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Festung „Marienberg“ nach Würzburg. Auch wenn der Ort der Besichtigung etwas schwer zu ermitteln war, entschädigte der Blick über Würzburg und den Main, für alle Strapazen.


Nun ging es zügig nach Miltenberg in die Gaststätte „Riesen“, denn hier wartete das Abendessen, das mit einigen Liedern gewürzt wurde. Die Fahrt verlief kurzweilig, hatte doch der Sangesbruder Dr. Heinz Walden, einige Gedichte über die Landschaft und den Menschen vorgetragen. Die Gedichte und Geschichten wurden nur unterbrochen vom gemeinsamen Gesang der Busbesatzung.


Viel zu schnell war die Fahrt vorbei und nach dem Dank des Vorsitzenden Günter Müller an alle, die diese schöne Fahrt organisiert und für ein gutes Gelingen gesorgt haben, war der Berliner Platz schon wieder erreicht. Der Wunsch der Mitfahrer war eindeutig: eine erneute Reise mit dieser munteren, fröhlichen Sängerfamilie dann zu anderen Zielen.

 

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Stimmungsvolles Herbstkonzert des MGV Kronberg

Kronberg (pf) – So geht es auch: Zwar hat der Männergesangsverein 1860 Kronberg
noch immer Nachwuchssorgen, wie Vorsitzender Günter Müller Sonntagnachmittag in
seinen Begrüßungsworten sagte. Aber die Kronberger wussten Rat: Sie luden zu ihrem
traditionell alle zwei Jahre stattfindenden Herbstkonzert die Aktiven des Mag’schen
Männerchors aus Oberursel-Bommersheim ein.

So waren es über 40 Sänger, die mit ihren kräftigen Stimmen den Festsaal der
Stadthalle füllten und das zahlreich erschienene Publikum in ihren Bann zogen.
„Beautiful Sunday“ hieß das Motto des Konzerts, das mit Gospel und Spirituals begann,
zu bekannten Musicalmelodien, Evergreens und Schlagern weiterführte und mit der englischen
Volksweise „Amazing Grace“ endete.

 

Eingeladen zu ihrem Herbstkonzert hatten die Kronberger dazu die charmante Sängerin
Ilka Bauersachs, die mit ihrem strahlenden und wandlungsfähigen Sopran unter anderem
Lieder wie „I feel pretty“ aus Leonard Bernsteins Westside Story, „Somewhere over
the rainbow“, das durch Mireille Mathieu bekannt gewordene Chanson „An einem
Sonntag in Avignon“ und den seinerzeit vonTrude Herr gesungenen Schlager

„Ich will keine Schokolade“ interpretierte.

 

Am Klavier begleitete sie der Bruder von Chorleiter Elmar Kolle, der Pianist Volker
Kolle, der obendrein mit dem „Maple Leaf Rag“ von Scott Joplin, „Riverflows in
you“, „Moskauer Nächte“ und „I don’t like Mondays“ von Bob Geldof für weitere musikalische
Facetten des musikalischen Nachmittagssorgte.

 

Holger Pritzer führte wieder mit launigen Worten und vielen interessanten
Informationen zu den einzelnen Stücken als Moderator temperamentvoll durch das
abwechslungsreiche Programm.

 

Chorleiter Elmar Kolle hatte die Gesamtleitung des Konzerts und führte die beiden

Männerchöre mit viel Schwung und Können durch das Programm.
Dass das Herbstkonzert überhaupt stattfinden konnte, verdankte es einer Spende der
Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung, deren Vorsitzender Dieter Heeb ebenso zu
den Konzertgästen zählte wie Bürgermeister Klaus Temmen. Aber auch die Volksbank
hatte durch eine Finanzspritze das Konzert mit ermöglicht, wofür sich Vorsitzender
Günter Müller ausdrücklich bedankte.

 

MGV will mit neuem Repertoire jüngere Mitsänger gewinnen


Kronberg (pit) – Es gibt nur noch wenige von ihnen im Hochtaunuskreis und die Kronberger können sich glücklich schätzen noch einen zu haben: einen reinen Männergesangverein.
Dass sie es tun, bewies die rege Teilnahme an dessen Grillfest im Recepturhof.
Jüngere wie ältere Mitbürger ließen es sich nicht nehmen, an diesem kleinen, geselligen Miteinander teilzunehmen, Leckeres von Kuchentheke und Grill bei erfrischenden Getränken zu genießen.


Und so konnten sich die Musikanten schon in den Vormittagsstunden über eine ganze Schar gut gelaunter Zuhörer bei ihren drei Auftritten freuen.

Schließlich schwebte darüber das Versprechen, das Pressewart Dr. Heinz Walden bei seiner launigen Moderation gab: „Die größte Wohltat für das Ohr ist und bleibt ein Männerchor.“

Doch bevor das eingelöst werden sollte, galt es noch, Dank an die Frauen zu sagen, die insgesamt 17 Kuchen beigesteuert hatten.


Dann aber war es so weit und mit „Wohl ist die Welt“ erklang ein Original-Satz des Montenara-Chors. Wie ein junges Mädchen umschwärmt wird, schilderte das Lied „Picciocca“ und ein keckes Liebeslied war wiederum „Mala Moja“. Eine willkommene Gelegenheit für Passanten, stehen zu bleiben und zuzuhören. Damit war bereits der erste von drei Auftritten vorüber und noch einmal hieß es, Dank zu sagen.  Diesmal an den Vizedirigenten Jürgen Link. „Du hast Dich wieder bewährt und wir freuen uns, dass Du bei uns bist“, so Heinz Walden. Der Applaus war jedoch allen Sängern und ihrem Leiter, Günter Müller, gewiss. Ebenso bei den weiteren kleinen Auftritten, bei denen unter anderem „Wer hier mit uns will fröhlich sein“ ein geselliges Lied und mit „Mein Taunus“ das Heimatlied eines Kronberger Lehrers erklang.

 

Am Abend folgte schließlich der Besuch des Thäler Kerbevereins, der traditionell den Abschluss seiner Kerb mit den Sängern und ihren Gästen feierte. Demzufolge konnten sich Heinz Walden und seine Vereinskameraden über noch einmal mehr Gäste im Recepturhof freuen. „Die Kronberger Vereine sind sehr stark verzahnt und unterstützen sich gegenseitig“, erklärte ein zufriedener Pressewart.


Der kleine, interne Höhepunkt des Festes nahte um Mitternacht. Denn da konnten die Sänger ihrem Ehrenvorsitzenden Heinz Becker mit einem Ständchen zum Geburtstag gratulieren.


Doch kaum ist die eine Veranstaltung vorüber, so heißt es vorauszublicken auf die nächsten Unternehmungen. Dazu gehört zunächst eine vereinsinterne Wanderung am 28. Juli und der Auftritt des Chores – gemeinsam mit der Kapelle des Musikvereins – am Marktfest anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Kronberg / Le Lavandou am 22. September. Musikalischer Höhepunkt des Jahres wird das Konzert des MGV am 7. Oktober in der Stadthalle sein, für das bereits kräftig geübt wird. „Dort wollen wir unser neu zusammengestellte Repertoire vorstellen“, kündigte Walden an.
Mit den neu einstudierten Hits will der 25-köpfige Chor jüngere Mitsänger gewinnen.
 

 

 

Published on  October 25th, 2017

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